XXL-Busse
XXL GIGANTEN NEOPLAN                                   erstellt 03.10.2015

Wenn wir von dem beschaulichen Örtchen Pilsting reden, dann fällt automatisch
der Name Auwärter und damit die untrennbare Verbindung zu NEOPLAN.
Vor 80 Jahren wurde Neoplan (Gottlob Auwärter GmbH & Co. KG) in einer kleinen Werkstatt, auf dem Gelände einer ehemaligen Töpferei in Stuttgart-Möhringen gegründet. Aber bereits 1795 kamen die ersten Auwärters nach Stuttgart-Möhringen und 1854 eröffnete Friedrich Christian Auwärter eine eigene Wagnerei.
"Bauernwagen, Wagenräder und Rechen", so fing es an ... Im Garten des Vaters (100m x 30 m) bauten dann die Brüder Jakob und Gottlob Auwärter eine Dampfmaschine auf. 1912 kam der Strom und die Dampfmaschine wurde verkauft. Gottlob Auwärter, inzwischen bei seinem Vater in der Lehre, als Wagner hatte
die besten Voraussetzungen zum Karosseriebauhandwerker. Er bewarb
sich im Autohaus Balderer in Vaihingen als Karosseriebaumeister, fertigte eine
Zeichnung an und einen Kostenvoranschlag – und dann den ersten kleinen Autopritschenwagen. Auwärter hatte Erfolg, Balderer erklärte ihn zu ihrem Karossier und 1927 absolvierte er die Meisterprüfung erfolgreich. 1928 karosserierte er einen gebrauchten Mercedes Pkw neu. "Eine Limousine mit vier Einsteigtüren, elfenbeinfarbig lackiert und mit roten Kotflügeln“. Das Modell wurde der Durchbruch, der Name Auwärter als Karosseriebauer kam zur Geltung. Die Werkstatt der Eltern wurde erweitert - nun wurden die ersten Omnibuskarosserien gefertigt. Damit schließt sich
der Kreis zur Töpferei - denn das Gelände wurde gekauft und 1935 der erste Betrieb, die Gottlob Auwärter GmbH & Co. KG. auf diesem Gelände gegründet. Sechs Gesellen waren es damals, die dort arbeiteten. 1953 wurde Neoplan in Stuttgart-Möhrigen aus der Taufe gehoben. Keine zehn Jahre später gelang der Durchbruch: Der Typ "Hamburg", den Auwärter-Neoplan 1961 vorgestellt hatte, war entscheidend für das Unternehmen. Er gilt als der erste moderne Reisebus. Dann kamen die "Weltneuheiten" in regelmäßigen Abständen. 1957, als erster Omnibushersteller eine Achskonstruktion mit Luftfederung und vorderer Einzelradaufhängung. 1964 ein Liniendoppeldecker in Leichtbauweise mit Tiefrahmen-Vorderachse als Vorlaufmodell der Niederflurbusse.
Der Skyliner blieb ab 1967 17 Jahre lang der erste und einzige doppelstöckige Luxusreisewagen. In den siebziger Jahren wurde es zu eng in Stuttgart-Möhrigen. Zwischen Probstsee und Vaihinger Straße war keine Vergrößerung möglich. Die Übernahme eines Werkes mitsamt Belegschaft - der Königsweg wurde angestrebt und in Pilsting gefunden. Firmen wie Glas, Eicher und BMW hatten fruchtbaren Boden hinterlassen: Eine Werkstätte und gut ausgebildete Fachkräfte. Im April 1973 ging das Werk an Neoplan über. Der Typ "Hamburg" wurde bald vom "Jetliner" abgelöst,
das war 1974. Zwei Busse pro Woche produzierte das Werk zu diesem Zeitpunkt, ganze 110 bis zum Jahresende. 1978 feierte man bereits den 1000-sten Omnibus mit 340 Beschäftigten. Ein eigenes Ausbildungszentrum wurde geschaffen. 1987 wurde ein niederfluriger Gelenkbus zusammen mit den Stadtwerken München entwickelt - mit
ihm begann der rasante Siegeszug der Niederflurtechnik im Omnibusbau. Gottlob Auwärter starb 1993 im Alter von 90. Jahren. Sein Vermächtnis lebt weiter. Zur Einweihung des Gottlob-Auwärter-Denkmals am Samstag, den 22. August 2015 waren nicht nur Familie, Freunde und ehemalige NEOPLAN-Mitarbeiter gekommen - auch die "ganz großen" die XXL- Neoplan-Busse reisten über hunderte Kilometer an um der Ehrung eine entsprechende Kulisse und Anerkennung zu bieten. Danke an die Organisatoren - es war ein Ereignis der Superlative.

Text zur Geschichte "Auwärter" entnommen aus ...
LANDAUER ZEITUNG / VILSTALER ZEITUNG
vom 8. und 13.08.2015


Bilder vom Treffen
Angereist waren um die 20 Busse, darunter einige Giganten aus der
Neoplan Ära. Ein Spektakel der Superlative - so ein Treffen wird es
so schnell (wenn überhaupt) nicht wieder geben.

Sieben Teilnehmer trafen sich gegen Mittag am Autohof Himmelkron.
Nach und nach fuhren die Giganten ein ... um später im Konvoi
weiter Richtung Pilsting zu fahren.

Vom Jumbocruiser gab es 11 Stück (Nr. 1 bis 11) einige sind noch
erhalten - Fahrbereit, im Ausland oder im Museum.

Nr. 04 Jumbocruiser N 138/4 Treberhilfe e.V. Dresden


Nr. 01 Jumbocruiser N 138/4 OMR Röttgen








Bald waren alle sieben Busse vertreten ... es ging weiter





In Pilsting trafen im Laufe des Tages weitere Teilnehmer ein.
Das Treffen ging 2 Tage - der Höhepunkt war die Einweihung
des Gottlob-Auwärter Denkmals am 2. Tag - dem 22.08.2015



Weitere Bilder der Teilnehmenden Fahrzeuge ...

Nr. 03 Jumbocruiser N 138/4 Seger Tours


Megashuttle 4032/4 CVAG


Jetliner Gelenkzug N 221/H3 Ziegler Burkhard


Megashuttle 4032/4 Der Tempelhofer


Megaliner N 128/4 Röttgen Verari Reisen


Megaliner N 128/4 Cannaerts Belgien


Megaliner N 128/4 Albrecht Josef


Skyliner N 122 Monsters of Humppa


Skyliner N 122 Röttgen


Neoplan Skyliner N 122 Baujahr 1968


... und der absolute Hingucker - ein Schubgelenkbus - nur einmal gebaut

Nr. 11 Jumbocruiser N 138/4 aus Berlin



Impressionen vom Treffen ...












Noch mal der Autohof Bad Berneck ...









Zum Schluss noch mal der nur einmal gebaute Schubgelenkbus





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